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Workshop: Recruiting und Employer Branding mit Social Media

Wir hatten ja schon die Teilnehmerfragen zur Studie zu Recruiting und Employer Branding mit Social Media und erste Studienergebnisse veröffentlicht. Die Erstveröffentlichung und Diskussion der Ergebnisse fand im Rahmen eines Workshops auf der World Business Dialogue Konferenz an der Uni Köln statt. Sowohl Studie als auch Workshop sind in Zusammenarbeit mit dem Karriere-Netzwerk Squeaker.net und der studentischen Unternehmensberatung Oscar entstanden.

Neben den im Vorfeld eingereichten Fragen und Themen der Studienteilnehmer wurden weitere während des Workshops besprochen. Dabei haben wir uns thematisch auf die heterogene Gruppe eingestellt. Die Teilnehmer waren zur Hälfte (potentiell) Jobsuchende und zur anderen Hälfte Arbeitgeber(vertreter). Insgesamt haben sowohl die internationale Herkunft der Teilnehmer als auch die unterschiedliche Social Media Affinität sich nicht als großes Problem erwiesen. Die Teilnahme an den Diskussionen war gut sowie im Stil konstruktiv und – was uns sehr gefreut hat – inhaltlich durchaus kontrovers.

Eine Auflistung verschiedener Themen und Diskussionspunkte haben wir auf Flipchart festgehalten (Foto vom Flickr-Stream von Bernd Schmitz):

OFW-Workshop Diskussionsleitfaden

Die wesentlichen Themenschwerpunkte die diskutiert wurden:

Bezogen auf Karriere und Job:

  • Wie soll ich als Nutzer mit dem Trend der Vermischung von Beruflichem und Privatem in sozialen Netzwerken umgehen?
  • Wie gehe ich mit dem “sozialen” Druck von beruflichen Kontaktanfragen um?
  • Soll ich meinen Mitarbeitern aktiv eine Freundschafteinladung schicken?
  • Wieviel private Informationen sollte ich in Social Media posten?
  • Welche Medienkompetenzen für Nutzer und Mitarbeiter sind in der heutigen Zeit wichtig?
  • Wie werden Informationen in sozialen Netzwerken konsumiert: aktiv danach Suchen vs. “die Information findet mich”?

Bezogen auf Employer Branding und Recruiting:

  • Ist Social Media für alle Marken und Unternehmen interessant/notwendig?
  • Ist Facebook nur für große Unternehmen oder auch für KMU geeignet?
  • Welche sozialen Netzwerk sollten Unternehmen für das Recruiting/Employer Branding nutzen?
  • Welche Recruiting-Erfolge konnten bisher mit Social Media erzielt werden?
  • Wieviel Aufwand bedeutet das kontinuierliche Pflegen von Social Media Kanälen (für Unternehmen)?
  • Wie sollten Unternehmen mit negativen Postings umgehen?
  • Sollte man den Wettbewerbern auf sozialen Netzwerken folgen?
  • Sollten Unternehmen den direkten Kontakt von Bewerbern zu Mitarbeitern des eigenen Unternehmens erlauben/aktiv unterstützen?
  • Wie kann ich als Unternehmen die Kommunikation auf meinen sozialen Kanälen kontrollieren?
  • Wie kann ich Social Media innerhalb des Unternehmens (z.B. beim Controlling) rechtfertigen?

Eine Reihe der diskutierten Fragen haben wir in einem zusätzlichen Kapitel ans Ende der Präsentation zur Studie angehängt. Etliche haben wir um Meinungen und Ergebnisse des Workshops ergänzt. Für Jeden der sich näher mit den Thematiken auseinandersetzen möchte lohnt ein Blick.

Sollte es weiterführende Fragen zu Inhalten, Ergebnissen oder Themenschwerpunkten des Workshops oder/und Studie geben, so können Sie sich gerne an einen der drei am Ende der Präsentation genannten Ansprechpartner wenden. Ich bin erreichbar unter manuel.koelman[at]talential.com.

Social Recruiting 2010 – Soziale Evolution aber keine Twitter Revolution

Dies ist der zweite Teil unserer Serie zu Recruiting 2010. Anfang der Woche hatten wir den ersten Teil mit unseren generellen Prognosen zum Markt, Recruitern und Recruiting-Dienstleistern gepostet. Also hier nun einige Einschätzungen rund um das Thema Social Recruiting. Außerdem gibt es noch einen dritten Teil zu Stellenanzeigen 2010 und einen vierten Teil zu Emerging Trends 2010.

Social (Media) Recruiting wird vom Hype zum ernsthaften Recruiting-Kanal

Social Media Recruiting oder Social Recruiting wird 2010 die Hype-Ecke verlassen. In 2010 werden wir sehen welchen Mehrwert Social Media im Recruiting tatsächlich leisten kann. Der Begriff “Social Recruiting” oder “Social Media Recruiting” wird HR-Mainstream und es wird wohl ein geflügeltes Wort auf Konferenzen werden. Hoffentlich nicht nur nach dem Motto “Alter Wein in neuen Schläuchen”, sondern tatsächlich auch mit frischen Inhalten und innovativen Maßnahmen unterlegt.

Allerdings wissen auch 2010 viele Arbeitgeber noch nicht wie sie am Besten mit ihrer Kandidaten-Zielgruppe auf den sozialen Kanälen kommunizieren sollen. Das Problem fängt aber schon früher an: Etliche wissen nicht wo die Zielgruppe sich aufhält und angesprochen werden kann oder besser gesagt angesprochen werden will.

Wir hatten ja schon erwähnt, das die Krise die Forderung nach messbarem Recruiting forciert. Deshalb wird es in Unternehmen viele Diskussionen über den ROI von Social Recruiting geben. Allerdings haben viele Arbeitgeber keinen Vergleich, da sie auch den ROI herkömmlicher Kanäle nicht kennen.

Prognose: Auch 2010 steckt Social Recruiting noch in den Kinderschuhen. Es wird viel experimentiert und probiert. Es macht eine Menge Spaß (ja, uns auch :-) ), aber es kommt nicht immer was Zählbares dabei heraus. Aber auch wir sind der Meinung: Wer jetzt nicht mit ausprobiert läuft Gefahr den Anschluss zu verlieren. Es ist insbesondere wichtig den Wandel durch Social Media zu verstehen: Social Media ist ein Prozess und kein Event.

Hier eine Einschätzung zu den verschiedenen Social-Recruiting-Kanälen im Jahr 2010.

Keine Twitter-Revolution – Twitter wird nicht die erhofften Recruiting-Erfolge bringen

Twitter – der Social Media Hype 2009 – wird als Recruiting-Instrument (Twitter für das Employer Branding werden wir nochmal gesondert beleuchten) hinter den Erwartungen zurückbleiben. Wir hatten ja auch schon gezwitschert, dass Twitter für einige Jobbörsen, Recruiting-Abteilungen und HR-Dienstleister nicht mehr als ein trendiger RSS Feed ist, über den Jobs oder Artikel in das Twitterversum gepushed werden. Allerdings muss man fairerweise sagen: Aus Recruiting-Sicht ist dies wahrscheinlich erstmal das Maximale, was aus Twitter rauszuholen ist. Signifikant mehr Einstellungen bzw. Bewerbungen durch Twitter gab es 2009 nicht und wird es unserer Einschätzung nach auch 2010 nicht geben. Und das sagen wir auch, obwohl es einige durchaus spannende Angebote (z.B. Jobtweet) im Markt gibt.

Daher wird Twitter in 2010 ein (kleiner) Baustein im Recruiting-Mix sein, aber für die meisten Branchen in keinster Weise dominieren. Offene Vakanzen können über Twitter als weiterer Kanal publiziert werden, um so den Long-Tail zu erreichen. Dieser kommt insbesondere über Google und Bing. Unsere Empfehlungen für personalsuchende Unternehmen: Seien Sie auf Twitter präsent, aber limitieren Sie die eingesetzten Ressourcen. Und wenn Sie – was durchaus legitim ist – nur Informationen “pushen” wollen, dann kennzeichnen Sie Ihren Account entsprechend. Sie werden dann zwar nicht viele Follower haben, aber Sie werden über die Suche immerhin gefunden.

“Volks”-Netzwerke: Facebook als zukünftiger Recruiting-Kanal, aber wie einsetzen?

Facebook wird das soziale Netzwerk sein, welches auch 2010 in Deutschland weiterhin stark wachsen wird. Weltweit hat Facebook nach Eigenaussage über 350 Mio. aktive(!) Nutzer, davon knapp 6 Mio. in Deutschland. Aber nicht nur die Nutzerzahlen wachsen, es sieht so aus als würde das Innovationstempo ungebremst weiter gehen. Im Frühjahr soll z.B. die Open Graph API kommen. Damit können ganze Webseiten in Facebook integriert werden, mit einer ganzen Reihe neuer Nutzungsszenarien. Als spannendes Feld sehen wir außerdem auf Facebook basierende location-based Services. Für das Recruiting werden diese im Jahr 2010 aber wohl noch nicht wirklich eingesetzt.

Facebook ist für uns die Plattform, die auch in Zukunft das Tempo vorgeben wird. Neben den hauseigenen Innovationen erwarten wir eine ganze Reihe an innovativen Recruiting-Dienstleistungen rund um Facebook. Auf diese neuen Geschäftsmodelle sind wir schon sehr gespannt. Bis sich die ersten wirklich erfolgsversprechenden Anbieter herauskristallisiert haben, werden Recruiter aber noch nach dem Motto “trial and error” ihr Glück versuchen. Ähnlich wie Twitter haben “Early Mover” zwar den Image-Vorteil, zählbare Erfolge für das Recruiting wird es dort aber erstmal noch nicht geben.

Und was ist mit StudiVZ oder Wer-Kennt-Wen? Die beiden größten deutschen sozialen Netzwerke werden in den nächsten Jahren – aus unserer Sicht – keine nennenswerte Rolle mehr spielen. In 2010 werden eventuell einige der großen (Recruiting-)Dienstleister Applikationen/Integrationen für StudiVZ oder Wer-Kennt-Wen entwickeln. Allerdings glauben wir nicht, dass es hier langfristige Chancen gibt. Es sei denn StudiVZ richtet sich als Karriere-Netzwerk aus, aber das wäre eher ein Thema für einen anderen Beitrag. :-)

Business-Netzwerke: LinkedIn gewinnt in Deutschland Marktanteile, Xing mit Nachholbedarf

Wir erwarten, dass LinkedIn – ähnlich wie Facebook in 2009 – seine Nutzerzahlen in Deutschland deutlich steigern wird. Nicht nur, dass LinkedIn mittlerweile eine deutsche Version hat, Sie sind auch bei der Einbindung von Applikationen Xing einige Schritte voraus. Das größte Manko haben wir bis jetzt in der unübersichtlichen Oberfläche gesehen. Erste Schritte zur Verbesserung dazu gab es Ende 2009. Wenn LinkedIn diese noch weiter vereinfacht und nutzerfreundlicher gestaltet, haben sie durchaus auch in Deutschland eine richtige Chance Xing signifikante Marktanteile abzunehmen.

Unsere Prognose: 2010 wird das Jahr sein in dem viele Nutzer doppelte Accounts sowohl auf LinkedIn als auch auf Xing haben werden (ähnlich wie bei StudiVZ und Facebook in 08/09). Es wird spannend sein, zu schauen wer sich letztendlich durchsetzen wird. Das Rennen ist durchaus noch offen. Allerdings gibt es bei sozialen Netzwerken den Hang zur Monopolbildung. Aufgrund der größeren Nutzerzahlen erwarten wir, dass langfristig LinkedIn den Markt dominieren wird…. Und sobald die Nutzerzahlen weiter steigen, wird LinkedIn auch für deutsche Recruiter eine interessante Alternative. Zumal die Möglichkeiten für dasRecruiting bei LinkedIn schon deutlich ausgereifter sind als bei Xing. Der neue Xing-Recruiter-Account hat uns bisher enttäuscht.

Egal wie das Rennen um die Nutzer ausgeht, im Vergleich zu klassischen Recruiting-Kanälen können und werden die Business-Netzwerke deutlich zulegen. Denn nicht nur das Einstellen von Stellenanzeigen, auch das aktive Ansprechen von interessanten Kandidaten kann hier – je nach Branche – durchaus effektiv sein.

“Netzwerk”-Recruiting wird professionalisiert

Recruiting über das persönliche oder über das Unternehmensnetzwerk war schon immer wichtig. Durch die neuen sozialen Plattformen/Tools ist es viel einfacher geworden Kontakt zu halten und seinem Netzwerk interessante Infos mitzuteilen oder um Unterstützung zu bitten. Viele Mitarbeiter haben schon einen Account in einem dieser Netzwerke. Da Mitarbeiter glaubwürdige Multiplikatoren des Unternehmens sind, kann das existierende Netzwerk durchaus erfolgreich genutzt werden. Selbstverständlich ergeben sich daraus auch für die – in etlichen Unternehmen angebotenen – Mitarbeiter-Empfehlungs-Programme neue Chancen.

Für Recruiting-Dienstleister ist hier in 2010 ein spannender Markt. Erfolgreich werden aber nur die Anbieter, die auf existierende Plattformen (z.B. Facebook) setzen, anstatt auf geschlossene Systeme. So werden die Mitarbeiter dort eingebunden wo sie sich bereits aufhalten. Sobald die richtigen Tools auf dem Markt sind, ist die Professionalisierung von Mitarbeiter-Empfehlungen in Social Media nur noch eine Frage der Zeit.

In 2010 werden wir eine Neubelebung/Evolution der (Mitarbeiter-)Empfehlungen sehen. Allerdings reicht die Bereitstellung von technischen Möglichkeiten nicht aus. Eine spannende Diskussion erwarten wir im Bezug auf die kulturellen Rahmenbedingungen/Grundlagen für ein solches Programm. Nicht jeder Mitarbeiter will in seinem Freundeskreis für seinen Arbeitgeber werben. Das Spannungsfeld “Sozialer Druck” vs. “Arbeitsumfeld-Druck” bzw. “work” vs. “leisure” wird auch da für Diskussionen sorgen.

Randnotiz: Nutzerfreundliche Integrationen von Network- bzw. Referral-Recruiting in bestehende Applicant Tracking Systeme (ATS) wären zwar wünschenswert, kommen aber für 2010 noch zu früh.

Anregungen, Ideen, Feedback?

Wir freuen uns über Rückmeldungen. Was glauben Sie: Ist Twitter für das Recruiting interessant? Wird Networking-Recruiting professionalisiert? Gewinnt LinkedIn weiter Marktanteile? Was passiert mit Xing?

HR-Fundgrube: Perfekte Bewerbung, Neues vom Arbeitsmarkt, War for Talents, Twitter-Listen, Employer Branding Studien

Unsere HR-Fundgrube diesmal wieder zum Anfang der Woche. Hier finden Sie spannende Karriere- und Recruiting-Tipps, die wir lesenswert fanden. Viel Spaß beim durchstöbern.

Karriere-Beschleuniger

Recruiting-Tipps

Zum Abschluss haben wir Ihnen noch eine sehr kreative Bewerbung eingefügt, sozusagen die Bewerbung 2.0. Gefällt uns. (für alle RSS-Leser, die die Präsentation nicht sehen, zum Anschauen bitte auf den Originalartikel klicken)

Wir wünschen eine erfolgreiche Woche.

HR-Fundgrube: Anonymer CV, pfiffige Bewerbungen, Twitter im Recruiting, attraktive Arbeitgeber

Diesmal kommt unsere HR-Fundgrube zum Anfang der Woche. Hier wieder eine Auswahl von Karriere- und Recruiting-Tipps, die wir lesenswert fanden.

Karriere-Beschleuniger

quelle-sekretaerinnen

Fünf Chef-Sekretärinnen von Quelle bewerben sich per Plakat

  • Unkonventionelle Bewerbungen können großes Aufsehen verursachen. Fünf Chef-Sekretärinnen von Quelle bewerben sich per Plakat.
  • Auf die Fähigkeiten kommt es an. In Frankreich startet die Testphase für anonyme Lebensläufe. Damit soll Diskriminierung verhindert werden. Auch bei Talential.com anonymisieren wir die Lebensläufe und schaffen für Bewerber eine objektive Ausgangslage. Ohne eine entsprechende Plattform gestaltet sich das Kontaktieren anonymer Kandidaten schwierig, wie Eva Zils richtigerweise anmerkt.
  • Bald ist Jahresende und es stehen die Leistungsgespräche an. Ein guter Zeitpunkt, um auch das Thema Gehalt anzusprechen, denn: “Wer nie fragt, bekommt nie mehr Geld”. Was Sie bei der nächsten Gehaltsverhandlung beachten sollten.
  • Das Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße. Verstärkt bewerben sich Unternehmen bei den Kandidaten. Sie sollten sich daher gut überlegen, ob das Unternehmen auch zu Ihnen passt.  Deshalb hier die drei Dinge, die man über das Untenehmen im Bewerbungsgespräch lernt.

Recruiting-Tipps

  • Es ist kein Geheimnis, dass Mitarbeiter der größte Wert eines Unternehmens sind. Auch in Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit ist daher “Employee Retention” von großer Bedeutung. Unternehmen die in Ihre Mitarbeiter investieren haben einen Wettbewerbsvorteil und bessere Chancen gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Sieben Strategien, wie Sie Ihre Mitarbeiter an das Unternehmen binden.
  • Seit August stehen schon wieder die Schokoladen-Weihnachtsmänner und Lebkuchen im Supermarkt. Mittlerweile sind es noch gut 6 Wochen bis Weihnachten. Daher gibt es hier Tipps für eine gelungene Weihnachtsfeier.
  • Twitter ist in aller Munde, aber lohnt sich Twitter auch für das Recruiting? Eine Einschätzung wofür Sie Twitter im Recruiting nutzen sollten und sieben Wege wie Sie über Twitter Mitarbeiter finden.
  • 120.000 Studenten haben gewählt und heraus kam ein Ranking der 50 attraktivsten Arbeitgeber der Welt – Ein Suchmaschinenriese führt die Liste an, aber auch namhafte deutsche Unternehmen sind dabei.
  • Ein ganz anderes Arbeitgeber-Ranking hat Bernd Schmitz, Blogger und Leiter des Hochschulmarketings bei Bayer, ermittelt. Über die neue Recruiter-Funktion in Xing hat er die Wechselwilligkeit der Mitarbeiter untersucht. Mit interessanten Ergebnissen.

Es gibt ein paar kleinere Unternehmen, die auf einem guten Weg zu einem attraktiven “Employer Brand” sind. Dass ein gutes Unternehmensklima dazu gehört beweist das folgende Video, in dem die Mitarbeiter eine Menge Spaß haben. Hat jemand eine Idee welches Unternehmen das ist?

Wir wünschen einen schönen Start in die Woche.

HR-Fundgrube: Networking, Karriere-Planung, PC-Games, Arbeitgeber-Ranking, Employer Branding

Was ist diese Woche wieder passiert? Frau Merkel bleibt im Amt und wir bei unseren Linktipps zum Wochende. Sicherlich finden Sie einige nützliche Informationen zum Thema Karriere, HR und Recruiting. Viel Spaß beim Nachlesen.

Karriere-Beschleuniger

  • Jobsuche und Social Media – Das komplette Privatleben online zustellen und im Netz nach einem neuen Job zusuchen, verträgt sich oftmals nicht. Aus diesem Grund sollten sie diese 5 Social-Media-Richtlinien für die Jobsuche nicht missachten.

Recruiting-Tipps

  • Talente auf Twitter finden – Tweepz.com ist ein neues Target-Search-Tool für Twitter. Damit kann man z.B. nach Consultants in Frankfurt suchen. Wir finden: Interessanter Ansatz, die Trefferqualität ist aber noch nicht zufriedenstellend.
  • Kampf der Giganten – Nach einer aktuellen Studie löst LinkedIn Xing als wichtigstes Businessnetzwerk ab.
  • Employer Branding Experten in Erklärungsnot – Ist das Arbeitgeber-Ranking eher Segen oder Fluch.

Wir wünschen wie immer ein erholsames und entspanntes Wochenende.

HR-Fundgrube: Twitter im Recruiting, Änderungen im Arbeitsrecht, erfolgreiche Teamführung

Welche Themen wir diese Woche spannend fanden, präsentieren wir wie immer pünktlich zum Wochenende. Fangen wir mal mit der aktuellsten Nachricht an: Heute morgen wurde verkündet, dass Barack Obama den Friedensnobelpreis erhält – ob dass unter anderem an seinen Karriere-Tipps lag die wir veröffentlich haben? ;-)

Karrierebeschleuniger

Recruiting-Tipps

Wir wünschen ein entspanntes und erholsames Wochenende.

Fundgrube: Interessante HR-Link-Tipps zum Wochenende

Nun ist es wieder soweit. In unserem wöchentlichen Rückblick resümieren wir einige Themen-Highlights der HR-Szene und  präsentieren diese pünktlich zum Wochenende.

Karrierebeschleuniger

Recruiting-Tipps

Und zum Schluss ein interessantes Video zum Thema Medienkonvergenz 4.0. Sind Sie bereit für die Zukunft ?

Wir wünschen ein entspanntes und erholsames Wochenende.

Recruitment 2.0 – Die Deutsche Bahn und Ihre HR-Twitter-Soap

INGOface

Es ist zwar schon eine Woche her, aber wir finden es immer noch eine tolle Aktion, so dass wir gerne darüber schreiben. Am 1. September wurden DBINGOo und DBINGa vorgestellt. Dabei war aber nicht von einer Bank mit Löwen-Logo die Rede, sondern von zwei Hauptdarstellern der frisch gestarteten  Deutsche Bahn “Twitt-Soap”.

Robindro Ullah – verantwortlich für das Hochschulmarketing der Deutschen Bahn – erklärt in einem Gastkommentar auf dem Personalmarketing-Blog ausführlich, warum sich die Deutsche Bahn für diesen unkonventionellen Weg entschieden hat. So heißt es unter anderem:

Eine unserer größten Herausforderungen im Recruiting ist es, den Bewerbern möglichst anschaulich zu vermitteln, was sie eigentlich erwartet, wenn sie sich auf die DB einlassen. Der Irrglaube, bei der DB arbeiteten ausschließlich Schaffner, ist auch heute noch weit verbreitet und soll nun unter anderem mit der Twittsoap angegangen werden.

Die fiktiven Charaktere DBINGa und DBINGo zwitschern über ihre täglichen Tätigkeiten bei der DB im Rahmen eines dualen Studiums. Dies geschieht textlich, aber auch unter Zuhilfenahme von Bildern (twitpics) und Videos (qik). Da Twitter die Informationslänge bekanntermaßen auf 140 Zeichen beschränkt, werden tiefergehende Informationen auf der Facebook  Fanpage bereitgestellt.

Unsere Meinung: Glückwunsch der Deutschen Bahn zu dieser kreativen Idee. Wir glauben zwar nicht, dass mit diesem Ansatz die Zielgruppe – also Ingenieure – in der Breite erreicht werden. Die Deutsche Bahn als spannenden und innovativen Employer Brand wird diese Aktion aber sicherlich stärken. Dafür werden schon allein die Umsetzung und die Gespräche über diese Idee sorgen. Wir werden auf jeden Fall die Soap verfolgen und sind gespannt wie sie ausgeht.

Einen Kommentar dazu gibt es auch auf dem eAssessment, Self Assessment und Employer Branding Blog.